Ich muss wieder mal ins Zillertal…,

 

am 2.8.2012 war es dann soweit. Ich kam wie immer nach etwa 9 Stunden an, Baustellen wie jedes Jahr, diesmal von der Holledau bis München.

Ich fuhr wie immer über den Achenpass. Am Nachmittag kam ein Gewitter auf, das sich bereits am malerischen Achensee ankündigte. Daher stieg ich nur kurz aus und fuhr rasch weiter.



 

 

 

Am Freitag, dem 3.8. trafen sich im Waldcafe‘ Mayrhofen viele Schürzenjägerfans zum Essen. Es gab Gegrilltes und Riesenschnitzel.



 

 

Am Abend ging es dann zum Open Air Gelände in Finkenberg, wo am Samstag der große Event mit den Schürzenjägern stattfinden sollte. Heute gab es den Soundcheck der Band und es wurde ein neuer Weltrekord im Boarischtanzen aufgestellt. Auch das Wetter spielte diesmal mit. Im vorigen Jahr hatte es geregnet. Aber man hatte schon eine gewisse Vorahnung, dass es beim Open Air regnen würde. Nach dem Soundcheck war noch Party angesagt, die Zillertaler Mander sorgten für Stimmung.



 

 

Samstag, 4.8.2012


Nun war der Tag des Open Airs gekommen. Gegen Mittag ging es hinauf zum Parkdeck der Finkenberger Almbahnen. Mit Petra und Claudia steuerte ich einen Platz am Hang an, der mit Holzbalken versehen war, um den Fans etwas Halt zu bieten. Hier hatten wir eine gute Sicht zur Bühne. Dort machten wir es uns zunächst gemütlich, andere saßen direkt vor der Bühne auf dem mit Rindenmulch bestreuten Boden und genossen die Sonne. Aber lange sollte es nicht so bleiben. Es fing an zu regnen und man musste den Regenschutz anziehen. Von Einmalcapes über Regenjacken, Müllsäcken war alles vertreten. ;-) Zwischendurch hörte es auch mal auf. Kurze Zeit später blitzte und regnete es aber wieder heftig.



Das Vorprogramm wurde nun unterbrochen. Die Bühne bietet den Blitzen ein potenzielles Einschlagziel, und es wäre besser, sich von dieser zu entfernen. Man wolle Bescheid geben, wenn es weitergehen könnte. Also sind wir Mädels erst mal in das Zelt am Parkdeck gegangen, das schon am Vorabend dort aufgebaut war. Wir stärkten uns in der Zwischenzeit und standen wenigstens etwas im Trockenen. Dann ging es weiter und auch wir versuchten uns in der Menge einen Platz zu sichern. Auf den Hang wollten wir nicht mehr, er war zu rutschig. Da ich am aktuellen Standort keine gute Sicht hatte, versuchte ich später zu Konzertbeginn, seitlich etwas höher auf den Hang zu kommen. Dieses gelang auch und ich konnte das Geschehen auf der Bühne besser verfolgen. Das Konzert begann mit etwas Verspätung gegen 20.30 Uhr. Gegen 23.00 Uhr wurde verkündet, dass nach zwei letzten Titeln das Konzert beendet werden müsse, da der Wetterdienst eine Verschlechterung des ohnehin schon schlimmen Wetters meldete. Unmittelbar danach startete das Feuerwerk. Claudia verabschiedete sich noch auf dem Hang und nahm einen Seitenausgang um nicht durch die Menge zu müssen. Ich machte mich auch sofort Richtung Ausgang. Die Busse warteten schon am Eingang um die Fans schnell ins Tal zu bringen. Dort traf ich auch Petra wieder, die ich aus den Augen verloren hatte. Alle waren froh, wieder in ihre Quartiere zu kommen. Trotz dieses schlechten Wetters, was eben in den Bergen immer wieder mal vorkommt, haben alle das Konzert begeistert miterlebt und dem Regen getrotzt. Wie heißt es doch in dem Titel der Schürzenjäger?

 

„Für alle unsere Freunde, diese treue Fangemeinde, die, ob Sonne oder Regen, drunten vor der Bühne steh’n…“

Hey Mann

 

 

Sonntag, 5.8.2012

 

Am Tag nach dem Open Air ging es dann am Mittag auf den Ahorn. Das Wetter war wieder schön und man konnte ins Stilluptal schauen. Auch der Blick auf Mayrhofen war ungetrübt. Ich besuchte mit meiner Freundin Petra auch wieder einmal die 200 Jahre alte Filzenalm, wo es eine besonders gute Milch gibt. Wir hatten uns auf den Rundweg verständigt, da der vorhergegangene Tag ja anstrengend war. Da kann man es auch mal gemütlicher angehen lassen.



 

 

7.8. – Kleine Wanderung ab Grüne Wand Hütte

 

Ich fuhr mit dem Kleinbus ab dem Mayrhofner Großparkplatz ins malerische Stilluptal, Gasthof Wasserfall, der direkt am Stillup-Speichersee liegt. Von dort aus stieg ich in einen kleineren Gästewagen um, der mich, vorbei am Stilluper Haus, zur Grünen Wand Hütte brachte. Von hier aus wanderte ich etwas in Richtung Kasseler Hütte. Da ich ja auch wieder zurück musste, ließ ich es mit der Hälfte des Weges genug sein. Aber das war es wirklich wert, so viel unberührte Natur ist (leider) sehr selten geworden.



 

 

8.8. – Penken-Penkenjoch-Mittelstation Finkenberger Almbahn

 

Heute beschloss ich auf den Penken hoch zu fahren. Am Morgen waren die Berge noch in

Wolken, schon komisch, mit der Gondel in den Wolken zu verschwinden. Das hat was.

 

Oben angekommen, steuerte ich den kleinen Bergsee an, dann wanderte ich den Weg hinüber zum Penkenjoch. Die Wolken verzogen sich langsam und ich konnte hinunter ins Stilluptal schauen.

 

Dann ging es weiter bis zur Mittelstation der Finkenberger Almbahn, viele Gleitschirmflieger waren unterwegs zu beobachten. Ab Mittelstation entschied ich mich dann für die Talfahrt. Unten angekommen, nahm ich noch einmal das Gelände des Open Air’s vom Samstag in Augenschein. Sah aus wie ein Acker, kaum wie eine Hangwiese. ;-) Auch die Ankündigung für das Open Air 2013 fand meine Beachtung.    



 

 

9.8.- Ginzling – Tristenbachalm

 

Mit dem Bus ging es heute ins Bergdorf Ginzling. Vom Naturparkhaus kann man entweder mit dem PKW oder dem Hüttentaxi zur Tristenbachalm hochfahren oder wandern.

 

Ich habe mich für das Wandern entschieden. In etwa 45-60 Minuten kann man, je nach Kondition, die urige Almhütte erreichen. Wer höher hinaus will, kann zur Steinbockhütte (1 Std. ab Tristenbachalm) weiterwandern, oder zur Greizerhütte (eine weitere Stunde ab Steinbockhütte).

 

Zurück in Mayrhofen, kam am Abend starker Wind auf, so dass ich diesen lieber im Waldcafe‘ beendet habe. ;-) Was ja auch nicht so schlecht ist, wenn man ja schon am Vormittag gewandert ist.



 

 

10.8. der letzte Tag im Zillertal

 

Das es am Morgen nicht so gut ausgeschaut hat, beschloss ich, erst einmal in der Erlebnissennerei Gutes aus der Region einzukaufen um noch „etwas Urlaub“ mit heim zu nehmen.

 

Später dann fuhr ich noch nach Hintertux. Die Fahrt hinauf zum Gletscher habe ich diesmal nicht gemacht, da es oben neblig war und man dann ja keine Sicht gehabt hätte. Da es bei Ankunft einen kurzen Schauer gegeben hatte, ging ich auf ein Getränk in die Hohenhaustenne.

 

Als es aufhörte zu regnen machte ich eine kleine Wanderung zum Wasserfall und einen

kurzen Rundweg Kaiserbründl. So hatte ich wenigstens noch etwas unternommen am letzten Tag.

 

Den Abend verbrachte ich gemütlich im Waldcafé.



 

 

Leider war die Zeit wieder einmal zu kurz, um alle Wanderungen, die man gerne gemacht hätte, in die Tat umzusetzen. Ist ja auch eine Frage des Wetters. Das muss passen, wenn man in die Berge geht. Was passieren kann, wenn man bei schlechtem Wetter geht, muss ich ja nicht erwähnen.

 

Da kann man ja andere Dinge machen. Ich verweise hier gern auf die vielen Infoschriften, die im Europahaus und bei den Gastgebern erhältlich sind. Wo u.a. Besichtigungen der Erlebnissennerei (Käseherstellung), div. Schnapsbrennereien (Schnapsverkostung), Ausflüge zu den Kristallwelten etc. angeboten werden.

 

Und wer es an den Abenden nicht ruhig möchte, kann div. Musikveranstaltungen besuchen, wo dann für Stimmung gesorgt ist. ;-)

 

Ich konnte viele schöne Eindrücke mit nach Hause nehmen und staune immer wieder, was ich alles noch nicht gesehen habe.

 

Bericht und Bilder:

Iris Sorge