Endlich wieder mal im Zillertal...

 

Pünktlich um 8:00 Uhr stand unser Taxi vor der Tür.

1. Station: Duisburg Hbf. Um 8:56h ging es mit dem ICE zunächst gen München. Dort angekommen hatten wir eine gute Stunde Aufenthalt bevor unser Zug nach Jenbach abfuhr. Wenn man Maria Brettfall sieht, dann weiß man, dass man bald dahoam ist und so brachte uns die Zillertalbahn rasch an unser Ziel: Ramsau im Zillertal.

Obwohl wir bei Sonne gestartet waren, hatten wir ab kurz vor Nürnberg Dauerregen gehabt und das änderte sich auch bis zu unserem Ziel, das wir gegen halb sieben erreichten nicht. Uns war das aber egal! HAUPTSACHE: Wir waren endlich wieder einmal in unserem geliebten Tal.

Im Landhaus Egger wurden wir schon erwartet und Waltraud empfing uns mit einem guten Schnapserl. Nach einem Jahr gab es viel zu erzählen und wir fühlten uns gleich wieder wie zu Hause. Unser Koffer, den wir heuer allein vorausgeschickt hatten, wartete schon in unserem gemütlichen Zimmer und nachdem er ausgepackt war gingen wir zwecks Stärkung zum Kramerwirt, wo Gerda uns herzlich willkommen hieß. Nach einem leckeren Abendessen fielen wir müde aber glücklich ins Bett.

 

Am nächsten Morgen war der Regen vergessen. Bei herrlichem Sonnenschein gingen wir zum Frühstück und anschließend wurde uns unser Mietwagen gebracht. So waren wir ab sofort mobil und fuhren erst einmal zum MPreis um ein paar Getränke zu besorgen. Danach ging es nach Mayrhofen, Zell und Zellberg bevor wir Martin im Waldcafé aufsuchten. Er hatte nämlich seinen letzten Tag vor dem Urlaub geöffnet und wir wollten doch immerhin einmal „Hallo“ sagen und einen schönen Urlaub wünschen.

Am Ostersonntag fuhren wir raus aus dem Tal. In Pill sollte ein Haus Kopf stehen und das hatte unsere Neugierde geweckt. Schon von weitem sah man das „Chaos“ und der Besuch lohnte sich, auch wenn uns ein ganz klein wenig komisch im Kopf wurde.

 

 

Als wir weder in die Normalität zurückgekehrt waren, fuhren wir weiter nach Innsbruck und zum Bergisel.

 

Am Abend trafen wir unsere Freunde Erika und Wolfgang und hatten eine schöne und lange Huagacht beim Kramerwirt, zu der sich auch Gerda später nach Küchenschluss hinzugesellte. Nett war’s und die Zeit verging wie im Fluge, so dass wir um Mitternacht noch gemeinsam auf Gerdas Geburtstag anstießen.

 

Den Ostermontag nutzen wir für einen Ausflug nach Wörgl, wo wir zunächst den Modellflugplatz aufsuchten. Schon toll, was es alles für Modelle gibt. Obwohl es besonders Thomas die Cessna angetan hatte, einigten wir uns darauf, dass es doch langt, wenn bei uns in Wohnzimmer und Garten ein Hubschrauber kreist…

Weiter ging es dann zur Kundler Klamm, wo wir –dank des ebenen Weges- auch mit Krücken ein paar Meter laufen konnten. -beeindruckend so zwischen den Felswänden zu laufen.

Auf dem Rückweg stand noch Rattenberg auf dem Plan, wo es zu dieser Jahreszeit erstaunlich leer war.


 

 

 

Erstaunlich leer begrüßte uns am Dienstag auch Mayrhofen. Obwohl die Feiertage um waren, blieben doch die meisten Geschäfte geschlossen. –Die Skifahrer waren weg, die Sommergäste noch nicht da und da gönnen sich auch die Einheimischen ein paar ruhige Wochen und machen Betriebsurlaub. Haben sie sich nach der Winter- und vor der Sommersaison wohl auch wirklich verdient.

Einen wohlbekannten Einheimischen trafen wir dann aber doch noch: Haderlumpen-Vitus in seinem Elternbetrieb AMOR in Zell am Ziller. Er stand mitten in der Großbaustelle, denn der Betrieb wird komplett renoviert. Trotzdem hatte er Zeit für einen kurzen Plausch und sagte, dass wir im Sommer einmal herkommen sollten, denn dann gäbe es auch in Zell die Abteilung „Optik“ und wo wir nun einmal Brillenträger seien…

 

Den Mittwoch nutzen wir zu einer Fahrt über Gerlos nach Finkau. Man merkte deutlich die Höhe, denn trotz Sonne war es auf gut 1400m Höhe doch recht frisch. Aber schön war es, fast allein dort zu sein und einfach die Ruhe der Natur und der Berge aufzunehmen.


 

Wieder im Tal angekommen stärkten wir uns bei Gerda, die uns eingeladen hatte, Kaffee und Kuchen auf der Terrasse. Hier war es in der Sonne sommerlich warm und wir genossen den Nachmittag.

Am Abend besuchten wir unsere langjährigen Freunde Martha und Josef in Burgstall. Eine Überraschung für uns war das neue Familienmitglied „Gina“. Die 8 Monate alte Bernersennen-Hündin mochte uns sofort und begrüßte und wild und stürmisch. Als Hundenarren genossen wir das natürlich. Nach einem leckeren Abendbrot plauderten wir noch eine ganze Weile bevor wir wieder gen Ramsau aufbrachen.

 

Der nächste Morgen hielt zwar wieder schönes Wetter für uns bereit und doch waren wir ein wenig wehmütig –war doch schon wieder unser letzter Urlaubstag angebrochen.

Bevor wir um 17h unseren Mietwagen wieder abgeben mussten, fuhren wir noch einmal nach Mayrhofen und Finkenberg. Von Finkenberg erstmals weiter hinauf nach Astegg, einem wunderschönen ruhigen Bergdorf, von wo aus es einen herrlichen Blick auf das Ziller- und besonders das Tuxertal gibt.

 


 

Noch ein letzter Abstecher nach Fügen –Frau muss ja nach Schuhen gucken- und dann hieß es Auto abgeben und Koffer packen.

 

Den letzen Abend verbrachten wir noch einmal mit Erika und Wolfgang gemütlich im Kramerwirt bei Gerda bevor es am Freitag mit dem Zug wieder zurück nach Duisburg bzw. Mülheim ging.

 

Nun freuen wir uns auf den August, denn da dürfen wir 2 Wochen bleiben…