Zillertal Sommer 2015

 

Nun stand er also an, mein erster Zillertal-Urlaub nach dem 21.05.2015… sollte ich wirklich allein ins Tal reisen müssen? Nein… denn spontan bot sich ein langjähriger Freund - Basti- an, mit mir ins Tal der Täler zu fahren.

 

Am 15.08. ging es morgens früh um 5:00h los. Nach staufreien 9 Stunden Fahrt via Tegernsee und Achenpass erreichten wir unser 'Appartement Birgla' in Ramsau. Schnell packten wir unser Auto aus um uns dann pünktlich zum Abendessen mit meinen Freunden Ela und Sascha bei Gerda im Restaurant „Kramerwirt“ zu treffen. Bei milden Temperaturen saßen wir auf der Terrasse und hatten einen netten, lustigen und kurzweiligen gemeinsamen Abend. Schade, dass die beiden schon am nächsten Tag wieder abreisen mussten.

 

Die folgenden Tage hielten eher durchwachsenes Wetter für und bereit und wir beschlossen erst einmal die nötigen Einkäufe zu erledigen. Anschließend sollte Basti erst einmal sehen, wo wir gelandet waren: Mayrhofen, Zell, Fügen, Schwaz etc. standen auf dem Programm.

 

Das Highlight des Dienstags war der Besuch des Konzertes der Freddy Pfister Band im Gasthof Tipotsch, das neben der bärigen Musik durch die Showeinlagen von Kellner Sascha aufgelockert wurde. Auch Karsten Urban, ein netter Bekannter, den ich schon oft im Zillertal getroffen hatte, gab auf der Bühne sein bestes.

Nach einem anschließenden Besuch im Pink Panter machten wir uns recht spät auf den Weg zurück zu unserer Wohnung.

Am Mittwoch stand auch schon der nächste musikalische Abend an. Gemeinsam mit meinen Freunden Brigitte und Rainer, die einen Tag nach uns angereist waren, ging es auf zum Dämmerschoppen in Lumpen's Jausenstüberl:

Ab Samstag war endlich wirklich gutes Wetter für das Wochenende und die folgende Woche gemeldet, so dass wir die Zillertalcard kauften und endlich hinauf fuhren auf die Berge.

1. Station war der Ramsberglift, der seine Talstation gleich neben unserer Ferienwohnung hat. In einer 20 Minütigen Fahrt brachte er uns hinauf auf 1350m und wir genossen die Sonne und die herrliche Aussicht.

 

(Da die Zeller Bergbahnen den Lift 2017 schließen möchten und dies ein Riesenverust für Hippach/Ramsau/Gerlos und natürlich die Urlauber wäre gibt es eine Unterschriftensammlung: www.ramsberglift.at -bitte tragt Euch alle ein und helft, den Lift zu retten!)

 

Da die Penkenbahn heuer im Sommer wegen Neubaus außer Betrieb war, nahmen wir am Sonntag die Horbergbahn, um auf den Penken zu gelangen. Von der dortigen Bergstation auf 1650m ging es mit dem Lärchenwaldlift weiter bis auf 2000m.

 

Nachdem wir den Montag im Tal verbracht hatten, ging es am Dienstag durch die Wolken hinauf zum Gerlosstein. Da der Sommer eine kleine Pause eingelegt hatte, drehten wir dort nur eine kleine Runde und fuhren dann ins Tal zurück, denn Aussicht hatten wir leider nicht.

 

Am Abend fuhren wir dann zusammen mit Brigitte und Rainer nach Mayrhofen, wo im Brückenstadl die Haderlumpen auftraten. Es war sehr voll und heiß, aber es war dennoch wie immer eine tolle Lumpenparty.

Der Mittwoch weckte uns mit herrlichem Sommerwetter. Zeit für den Ahorn...

Den Abend verbrachten wir wieder einmal bei einem gemütlichen Dämmerschoppen beim Haderlumpen Peter.

 

Und schon war wieder Donnerstag und zugleich der letzter Gültigkeitstag unserer Zillertalcard.

Die letzte Berg- und Talfahrt nutzen wir für die Spieljochbahn in Fügen.

 

Am Freitag wollte ich Basti unbedingt noch das schöne Stillup-Tal zeigen. Über die kleine Mautstraße fuhren wir bis zum Gasthaus Wasserfall, wo wir es uns gut gehen ließen und Sonne und den Blick auf den Stausee genossen.

Am Abend nahmen wir die Zillertalbahn nach Mayrhofen. Im Landhaus Tirol spielten "Da Zillertaler und die Geigerin". 

 

 

Im Anschluss daran liefen wir die Hauptstraße hinauf zum Waldcafé, wo heute -wie an jedem Freitag- XL-Schnitzeltag war.

Basti hat eindeutig die Wette gegen mich gewonnen :-)

 

Dann war er auch schon da, der Samstag und damit unser letzter Tag im Tal. Nach dem Frühstück machten wir einige Besorgungen, denn man muss ja Vorräte für zu Hause mitnehmen.

 

Nach einem leckeren Eiskaffee am Nachmittag im Café Kröll kam dann der schwierigste Teil des Tages... das Kofferpacken. So leicht das zu Hause fällt, wenn man ins Tal fahren möchte, so schwer ist es auf der anderen Seite, wenn man weiß, dass man das Paradies wieder verlassen muss.

 

Den letzten Abend nutzen wir, um noch einmal bei meiner Freundin Gerda im Restaurant Kramerwirt essen zu gehen. Wir unterhielten uns noch lange mit ihr, bevor wir dann wirklich Abschied nehmen mussten.

 

Anschließend saßen wir noch lange in der milden Nacht auf der Terrasse vor unserer Ferienwohnung und ließen 14 schöne Tage Revue passieren.

 

Sonntag Vormittag hieß es dann gegen 11 Uhr, dem Tal adieu zu sagen.

Bei heißen 30°C ging es via Achensee, Tegernsee, München, Nürnberg, Würzburg, Frankfurt... zurück nach Hause, wo wir gegen 22h eintrafen.

 

Bis nächstes Jahr, du schönes Zillertal!