Sommer 2016

 

Was gibt es schöneres, welches eine lange Anreise vergessen lässt?

 

Die Ankunft im Zillertal natürlich!

 

Für mich beginnt der Urlaub allerdings immer dann, wenn ich die Autobahn verlassen kann und via Tegernsee-Achensee ins Tal fahre.

 

Dieses Mal war das Wetter bei der Anreise nicht so ganz perfekt, aber am Anreisetag störte es wenig. Nach dem Auspacken gemütliches Abendessen und gedanklich ankommen…

 

Der erste Tag, obwohl es leicht nieselte, hielt mich nicht davon ab, einen kleinen Spaziergang zu unternehmen. Ich fuhr zunächst zum GH Wasserfall am Stillupspeicher.

 

Hier angekommen, genoss ich die Stille und die Schönheit der Natur. Wenn sich auch die höheren Berge hinter Wolken versteckten, so hatte auch dieses seinen Reiz. Denn es war ruhiger als an Schönwetter-Tagen.

 

 

Allmählich besserte sich das Wetter. Ich fuhr am nächsten Tag mit der neuen Penkenbahn. Sie ist rasch oben und man kann dann umsteigen, um ganz nach oben zu kommen. Ich entdeckte die neue Lärchwaldhütte. Es hat sich mächtig was getan da oben, denn im letzten Jahr war ich nicht dort. Die Penkenbahn war da auch noch nicht in Betrieb, zumindest nicht im Sommer.

 

Ich nahm mir heute den Weg hinüber zum Penkenjoch vor. Den Weg habe ich zwar schon öfter genommen, aber für die ersten Tage zum eingewöhnen ist es optimal.

 

Am Abend ging‘s dann in den Brückenstadl, wo die Zillertaler Haderlumpen aufspielten.

 

In der Sommersaison kann man dort täglich eine andere Zillertaler Musikgruppe erleben.

 

 

Der nächste Tag versprach Bilderbuchwetter. Das nutzte ich, um zum Schlegeisstausee zu fahren. Hier ging ich zunächst am Stausee entlang, um dann hinter der Brücke rechts am Kiosk Zamsgatterl vorbei den Weg in Richtung Pfitscherjoch zu nehmen. Ich begnügte mich mit dem Wasserfall, zu dem dieser Weg ebenfalls führt. Später ging ich dann noch am Seeufer entlang an der Fischerhütte vorbei.

 

Nicht zu vergessen: da oben kann man den leckeren Schlegeisspeck kaufen und auch genießen.

 

Am späten Nachmittag ging es dann zurück nach Mayrhofen. Es war ein herrlicher Tag.

 

Die Füße schmerzten zwar, aber die schöne Landschaft zu erkunden, ist alle Mühen wert.

 

 

Ein neuer Tag…, heute standen die Krimmler Wasserfälle auf dem Programm. Sie sind mit einer Gesamtfallhöhe von etwa 380 Metern die höchsten Wasserfälle Europas und liegen im Nationalpark Hohe Tauern.

 

In drei Abschnitten bahnen sie sich den Weg ins Tal. Wer gute Kondition besitzt, kann den Wasserfallweg begehen und sich dieses Naturwunder von oben anschauen.

 

Die Gischt der Wasserfälle soll sich positiv auf die Gesundheit auswirken. Bei heißem Wetter ist sie allerdings als Erfrischung sehr beliebt ;-) Ein Besuch lohnt sich allemal.

 

 

Am Tag des großen Open Airs der Schürzenjäger blieb ich zunächst in Mayrhofen, um den Motorradcorso zu sehen. Später fuhr ich dann zum Open Air-Gelände.

 

 

Der Sonntag diente der Erholung und einem kleinen Spaziergang, da der nächste Tag versprach, besonders schön zu werden. So beschloss ich mit Freunden, eine kleine Wanderung zu unternehmen, nicht zu beschwerlich, aber trotzdem sehr schön.

 

Wir fuhren zunächst bis zum Breitlahner, von dort ging es zur urigen Klausenalm, wo wir uns nieder ließen und die herrliche Landschaft genossen. Man konnte sogar Murmeltiere beobachten. Es gibt dort auch einen der seltenen weißen Barockesel. Wir tranken etwas Erfrischendes und ließen uns auch was Süßes schmecken.

 

Später machten wir dann noch eine kleine Runde und kamen am Breitlahner wieder zur Bushaltestelle zurück. Von dort ging es dann zurück nach Mayrhofen.

 

 

Dienstag stand am Abend das Konzert der Freddy Pfister Band auf dem Plan.

 

 

An den Tagen darauf wurde es wieder unbeständiger, es lag sogar Schnee auf den Berggipfeln. Eine Jacke war nun sehr hilfreich ;-)

 

Zwischendurch nahm ich auch mal die Zillertalbahn und fuhr bis Kaltenbach.

 

Den letzten Abend vor der Abreise habe ich dann im Waldcafe verbracht. Zu meiner Überraschung kamen dann auch meine Freunde noch vorbei. So konnte ich den Abend in netter Gesellschaft verbringen.

 

 

So ging es dann am nächsten Tag hinaus aus dem Tal. Der Urlaub ging wieder einmal zu schnell vorbei und Orte, die man sich vorgenommen hatte, zu sehen, konnten Aufgrund des wechselhaften Wetters nicht besucht werden. Aber beim nächsten Mal kann man es ja wieder auf die Agenda setzen.

 

Bilder und Bericht: Iris Sorge