Urlaub im Zillertal 2017

 

Wieder einmal war es soweit. Ich konnte meine Koffer packen und ab ging es in Richtung Zillertal. Früh um halb 6 startete ich also und war dann am Nachmittag in Mayrhofen. Zuvor hatte ich am Achensee kurz angehalten für ein paar Eindrücke, wie ich es immer mache. Aber dann hielt es mich nimmer, ich wollte nur noch ankommen.

Ich begrüßte zuerst einmal Martin vom Waldcafe und packte dann erst mal aus. Später genoss ich ein Abendessen und ließ den Tag in Ruhe ausklingen, es war ja eine anstrengende Fahrt.

 

Am nächsten Morgen  ging ich zunächst Richtung Europahaus, danach Richtung Ziller Promenade.

 

Am Nachmittag fuhr ich noch ganz spontan mit einem Kleinbus auf die Zillertaler Höhenstraße, mit Stopp an der Hirschbichlalm. Von hier aus hat man einen Blick auf die herrliche Bergwelt der Zillertaler Alpen. Zum  Abendessen kehrte ich dann in den Ländenhof ein, wo man wirklich gut essen kann. Dieser befindet sich in der Jakob-Moser-Straße 599 nur einige Minuten  zu Fuß vom Waldcafe entfernt.

 

 

Am  Dienstag ging es auf den Penken. Hier ging ich einen Wanderweg abwärts Richtung Mittelstation und dann wieder zurück. Für mich waren 2 Stunden bergab und bergauf  erst einmal genug.

 

Der Ahorn stand am nächsten Tag auf dem Programm. Nach dem gemütlichen Frühstück ging es mit der Ahornbahn hinauf auf

2000 m.

Hier oben hat sich einiges getan seit meinem letzten Besuch. Man kann einem Holzschnitzer bei der Arbeit zuschauen, für die Kinder gibt’s einen Bergspielplatz, auch mit Wasser und Ruheliegen, die zum Verweilen einladen.

 

Gegen Mittag  ging es zunächst wieder zurück  zum Quartier. Später ging‘s dann noch zum Dorfplatz Finkenberg, wo bei heimischen Schmankerln  die Begrüßung der Schürzenjäger stattfand, wie es jedes Jahr vor dem großen Schürzenjäger Open Air üblich und schon traditionell ist.

 

Der nächste Tag führte mich ein 2. Mal hinauf auf die Hirschbichlalm. Freunde fragten mich, ob ich mit möchte. Ich entschloss mich also, die Gelegenheit zu nutzen und mit ihnen noch mal dorthin zu fahren. Das Wetter war ja schön. Dort wurde wie immer, Hausmusik gemacht. Friedl und Reinhard  spielten, zusammen mit Gästen  ;-), die mit Ratsche und Teufelsgeige ausgerüstet wurden, zünftig auf. Martin und Elisabeth ließen es sich nicht nehmen, diese Musikinstrumente auszuprobieren. A Gaudi war es allemal! Mich hatte man  am Montag auch schon überredet, die Ratsche auszuprobieren. Hat Riesenspaß gemacht. Ich kaufte mir anschließend beim Reinhard am Souvenirstand eine.

 

Zum Abend wollten wir gemütlich  draußen  am Waldcafe sitzen und etwas trinken. Aber der Himmel machte seine Schleusen auf und wir mussten uns ein trockeneres Plätzchen suchen.

 

 

Der Freitagmorgen begann recht schön. Ich nutzte den Vormittag, um eine kleine Wanderung auf dem Easy Trail zu unternehmen. Diesen begann ich vom Waldfestplatz aus durch den Scheulingswald. Er führte mich bis zur Erlebnissennerei, wo ich mir eine frische Milch gönnte um dann wieder zurück zum Waldcafe zu gehen.

 

 

Am Abend wollte ich mit Freunden zur Soundcheckparty nach Finkenberg, die auch, wie immer, einen Tag vor dem großen Schürzenjäger-Open-Air stattfindet. Leider spielte das Wetter überhaupt nicht mehr mit. Es schüttete. Unter Pavillons waren wir aber einigermaßen im Trockenen. Es spielten die Zillertaler Mander.

 

Samstag, Tag des Open Air-Events

Zunächst war der Tag einigermaßen freundlich. Ich traf mich mit Freunden um den großen Biker Corso in Mayrhofen zu sehen, natürlich fuhren die Schürzenjäger mit den zahlreichen anderen Fahrern mit.

Knatternd und mit viel Getöse kamen sie dann, standen etwa 20 Minuten, bevor sie sich dann Richtung Festivalgelände bewegten.

Aber soweit sollten sie wohl nicht kommen- denn der Wettergott meinte es gar nicht gut mit den Fans und den Akteuren. Es fing gewaltig an zu schütten. Wir hörten, dass die Biker am Stoanerhof, DEM Biker-Treff in Mayrhofen, Unterschlupf gefunden hatten, ohne erst das Festivalgelände erreicht zu haben.

Am Gelände selber wurden die Fans, die zu dem Zeitpunkt bereits dort waren und die diversen Vorbands gesehen hatten, gebeten in die Tiefgarage der Finkenberger Almbahn zu gehen aus Sicherheitsgründen.

Ich und meine Begleiter suchten in Mayrhofen Schutz in einer kleinen Creperie, wo wir einen heißen Cappuccino  tranken und erst einmal abwarteten. Als wir zum Bahnhof liefen und schauen wollten, wie die Lage ist, war das Openair bereits abgesagt worden. Zu gefährlich war die Lage inzwischen. Die Fans wurden bereits mit Bussen herunter gebracht. Wir machten uns auf den Weg ins Waldcafe und waren dann endlich im Trockenen. Hier beendeten wir dann den Tag, der anders endete, als es eigentlich der Fall sein sollte. Zum Glück ist niemand zu Schaden gekommen, was Personen angeht.

Dank dem Veranstalter und den zahlreichen Einsatzkräften, die rechtzeitig reagiert hatten.

 

 

Der Tag danach, der Sonntag, gestaltete sich als ausgesprochen mieser Regentag. Ich beschloss, mit Freunden zum Hotel Edenlehen zu fahren. Dort veranstaltete Hubert Aschenwald das Facebooktreffen. Die Spenden kamen der Bergrettung zu Gute. Hier verbrachten wir einige Stunden und das ließ uns das schlechte Wetter vergessen. Für gute Unterhaltung war ja gesorgt mit den Zillertaler Blaukehlchen, zwei netten Mädels. Später wurde noch Bingo gespielt, wo es etwas zu gewinnen gab.

 

 

Der Montag nach dem Open Air war recht freundlich. So beschloss ich mit meinen Freunden eine Wanderung in Hippach zu unternehmen. Es sollte zum Talbach-Wasserfall gehen. Einige Eindrücke sind in den folgenden Bildern zu sehen. Es war eine schöne, aber auch anstrengende Wanderung. Aber alle Anstrengung lohnt sich für diese wunderschönen Ausblicke, die man unterwegs hat.

 

Am nächsten Tag wollte ich es etwas ruhiger angehen und fuhr hinauf zum Stillupspeicher. Einfach die Ruhe dort genießen  für einige Stunden

 

Der Mittwoch führte mich und meine Freunde hinauf nach Juns zur Almkäserei Stoankasern. Mit einem Gästewagen wurden wir vom Hotel Edenlehen nach Juns gebracht. Es war eine schöne Fahrt auf einer sehr schmalen Bergstraße, die weiter oben nur noch aus Schotter und querenden kleinen Bächen bestand. Oben angekommen, schauten wir uns die Käseherstellung an und anschließend folgte eine kleine Wanderung. Es war einfach wunderschön dort oben.

 

Der letzte Tag im Tal zeigte sich nicht freundlich. Ich nutzte ihn daher, um noch einiges einzukaufen für daheim. Am Abend traf ich mich noch mit Freunden, die erst angereist waren zum Abschieds-, bzw. Begrüßungsessen.

Genauso schlecht war der Abreisetag. Die Wolken hingen tief, und es regnete. Nicht schön, um zu fahren. Aber alles hat einmal ein Ende.

Im nächsten Jahr kommen wir alle wieder…

 

Bericht und Fotos: von Euer Zillertalfreundin Iris